MUN Bericht

 

Sustainable Development: Averting Conflict by Promoting a Culture of Peace and Security Through Dialogue

 

18.03. – 22.03.2013
09:30 – 15:30 Uhr

 

Wasil Engel

 

 

Theresa und mir wurde es durch die Vermittlung der Schwester einer kenianischen Brother Beausang Freiwilligen ermöglicht, an einer MUN (Model United Nations) teilzunehmen. Eine MUN ist eine Simulation der Hauptversammlung der 193 Staaten der Vereinten Nationen, die in den Räumen der Vereinten Nationen stattfindet und bei der Studenten zusammenkommen, um über politische, wirtschaftliche und soziale Themen zu diskutieren und einen Versuch starten, die Welt zu verbessern, indem man die Entscheidungsprozesse der Vereinten Nationen nachspielt. Das Thema dieser MUN ist nachhaltige Entwicklung und wie man Konflikte durch eine Kultur des Friedens und der Sicherheit vermeiden kann.

Nachdem unsere Anmeldung genehmigt wurde, fingen wir an zu recherchieren, Berichte zu den uns zugeordneten Themen zu verfassen (ich beschäftige mich mit der Nichtverbreitung und Abrüstung konventioneller und nuklearer Waffen) und nahmen sogar an einem Kurs über effektive Diplomatie an einer kenianischen Privatuniversität teil. Auf der Hauptversammlung der Vereinten Nationen repräsentieren wir (mit zwei weiteren Delegierten) – was für ein Zufall aber auch – die Bundesrepublik Deutschland!

Montag, 18. März 2013


Nach einer schlaflosen Nacht, die ich damit verbracht habe, meinen Bericht fertig zu stellen, stand ich in aller Frühe auf, um mich in Schale zu werfen (Anzugpflicht!) und mich auf den Weg zu den Vereinten Nationen in Nairobi zu machen. Als wir bei nach dem morgendlichen Verkehr endlich in Nairobi waren, haben wir uns einen „Coffee to Go“ gegönnt und sind anschließend in ein Matatu gestiegen, um zum Hauptquartier der Vereinten Nationen gefahren, das sich hier in Nairobi befindet (es gibt nur vier Hauptquartiere, und zwar in New York, Genf, Wien und Nairobi).

Um 09:30 Uhr kamen wir am Haupteingang an, wo wir viele andere junge Studenten trafen, die auch als Delegierte verschiedener Länder an der MUN teilnehmen. Alle warteten auf ihre Namensschilder, die als Eintrittskarten in die Räumlichkeiten der VN fungierten. Alle waren schick angezogen, die Atmosphäre war aufregend und wir fühlten uns wie motivierte, aufgeregte, junge Delegierte.

Die Eröffnungszeremonie war erstaunlich und wurde von Reden der Generalsekretärin der MUN und Gastrednern gestaltet. Wir wurden durchgehend als die Zukunftsgeneration bezeichnet, die in der Lage ist und das Potenzial hat, die Welt nach unseren Vorstellungen zu gestalten bzw. zu verbessern. Es war ein erstaunliches Gefühl und ich hatte durchgehend Gänsehaut. Lieder und Tänze folgten bevor wir die Hauptversammlung der VN offiziell eröffneten.

Obwohl mir bewusst war, dass der Demokratieprozess anstrengend ist, weil jeder der 193 Staaten gehört werden will und das Recht hat, sein Anliegen vorzubringen, war ich sehr erstaunt, dass bereits 15 Sekunden nach der offiziellen Eröffnung die erste Meinungsverschiedenheit über die Frage, ob die Eröffnungsrede der Botschafter ein oder zwei Minuten gehen soll, ausbrach: Nach einer Abstimmung stand fest, dass sie zwei Minuten gehen soll! Kleinere Streitereien waren allgegenwärtig und brachen insbesondere zwischen Staaten aus, deren Beziehung ohnehin angespannt ist (z.B. USA – Russland/Pakistan). Die Botschafter dieser Länder wurden beim Vortragen ihrer Eröffnungsrede stets unterbrochen, mit dem Ziel den Redner aus dem Konzept zu bringen und zu verwirren (“points of personal privilege / points of order”). Es ging so weit, dass Russland den Vereinigten Staaten von Amerika den Krieg erklärte; es war keine einfache Aufgabe, die der Vorsitz der Hauptversammlung hatte!

Morgen beginnen die Verhandlungen in den Komitees und ich werde innerhalb der nächsten Tage, in der Hoffnung, dass er auf Zustimmung trifft, meinen Bericht der Hauptversammlung vorstellen. Ich bin aufgeregt und freue mich auf die Arbeit in meinem Komitee und auf das, was mich die nächsten Tage erwartet. Obwohl der Demokratieprozess kein einfacher ist, macht es Spaß zu diskutieren, Diskussionen nachzuvollziehen und sich mit anderen Delegierten zu unterhalten. Trotzdem hoffe ich, dass die MUN morgen ruhiger abläuft und von allen Staaten ernst genommen wird.

Alles ist neu für mich und ich weiß, dass ich noch viel lernen muss. Insbesondere die formalen Benimmregeln sind mir fremd (z.B. Verhalten bei Wahlen oder die Verbeugung bevor man sich an das Plenum richtet) – nichtsdestotrotz werde ich mein Bestes geben und die Interessen der Bundesrepublik Deutschland würdevoll vertreten!

Ein Foto von Theresa, mir und anderen Delegierten.
Ein Foto von Theresa, mir und anderen Delegierten.

Dienstag, 18. März 2013


Heute konnte ich gut ausschlafen, und zwar für insgesamt 6 Stunden und 40 Minuten! Todmüde bin ich im Bus beinahe eingeschlafen bis der Bus wegen stockendem Verkehr eine Abkürzung eingeschlagen hat und in einen Waldweg eingebogen ist, der mich vorbei an Pavianen, tropischen Pflanzen und schließlich durch den größten Slum Afrikas (Kibera) führte. Die Fahrt war aufregend und nichtsdestotrotz traf ich um 08:45 Uhr bei den Vereinten Nationen ein. Die Arbeit in Komitee eins sollte offiziell um 09:30 Uhr losgehen, ab 09 Uhr bestand Anwesenheitspflicht. Was mich nicht erstaunte war, dass es erst um 10 Uhr losging, und zwar ohne viele Delegierte, die noch nicht eingetroffen waren, „Kenyan time!“ Nach der Überprüfung der Anwesenheitsliste (bei dem der Vorsitz häufiger als sonst keine Antwort bekam) gab ich mir einen Ruck und überwand mich, mich an das Komitee zu adressieren und den deutschen Standpunkt zum Thema Abrüstung und Sicherheitspolitik für zwei Minuten auszulegen – bis ich unterbrochen wurde, weil ich mein Zeitlimit von zwei Minuten überstrapazierte. Ich war glücklich, dass ich vorgetragen hatte und das Eis war gebrochen.

Der Vorsitzende führte das erste Thema der Agenda ein: die Verbreitung konventioneller Waffen (SALW – Small Arms and Light Weapons) und deren Auswirkungen auf die Sicherheitslage der Nationen. Ich nahm aktiv an der Debatte (informal informals) in der Arbeitsgruppe teil, bestehend aus circa 35 Leuten und damit der Hälfte des Komitees, und hatte Spaß zu diskutieren, zuzuhören und den Standpunkt aus deutscher Perspektive zu vertreten. Ich war im Gegensatz zu vielen anderen Delegierten gut vorbereitet (einige hatten sich noch keine Informationen besorgt und wussten nichts zu dem Streitthema), konnte das Thema nach einem fehlerhaften Lösungsansatzes des Delegierten der Vereinten Staaten in die richtige Richtung leiten und meine deutschen Interessen herausstellen und überzeugen, so dass viele meiner präzisen Lösungsansätze mit in die mögliche Resolution unserer Kleingruppe aufgenommen wurden.

Nach der Mittagspause habe ich mich noch mal an die ungefähr 80 Personen im Raum gerichtet und meine besten Grüße von Bundespräsident Joachim Gauck ausgerichtet und das Zitat “We need to deal with the problem today and not with the consequences tomorrow” vorgebracht. Dass die Stimmung weniger streng war, bewies die sudanesische Delegation, die mit sinnlosen Kommentaren den Rednern ins Wort fiel – ihm missfiel zum Beispiel, dass ich durch meinen Heuschnupfen zu sehr durch meine Nase spreche oder mein kongolesischer Kollege einen französischen Akzent hat.

Die zwei verschiedenen Entwürfe der Arbeitsgruppen wurden gegenseitig hinterfragt und es ging so weit, dass man denken konnte, es handle sich um einen Wettbewerb, was allerdings nicht der Fall ist, da der endgültige Entwurf, die Resolution, die man am Freitag dem Plenum vorstellt, eine Kombination aus den Ideen aller Delegierten ist, und nicht nur der einer Person. Man arbeitet ihm Team und Ziel ist es, gemeinsam die beste Lösung zu finden. Morgen wird jeder die Resolution seines Landes vorstellen, mit dem Ziel, möglichst viele Delegierte von der Position seines Landes zu überzeugen. Das bedeutet konkret, dass mir eine weitere kurze Nacht bevorsteht und ich genaue, präzise Lösungen zu den Problem niederschreiben werde.

Mittwoch, 19. März 2013


Heute war ein furchtbarer Morgen – um ehrlich zu sein, es war der Schlimmste, den ich jemals in Kenia hatte! Zuerst bin ich in Katzenscheiße getreten, diese hat anschließend in mein Bett gekackt (verzeiht mir diese Wortwahl, aber sie verleiht meinen Gefühlen den besten Ausdruck!), die Regenzeit hat über Nacht angefangen, es war matschig, nass und ich habe mich plötzlich, nachdem ich meine Bettlaken gewaschen habe, so schlecht gefühlt, dass ich weder Toastbrot essen noch meinen Tee trinken konnte.

Na ja, nichtsdestotrotz war ich glücklich als ich mit meiner Resolution zu dem ersten Agendathema im Bus saß, und nach einem stärkenden Milchkaffee (in Kenia ist es wirklich ein Milchkaffee, d.h. eine Tasse Milch und Kaffeepulver) dann doch glücklich und zufrieden endlich im Gebäude der Vereinten Nationen zu sein.

Ich habe mich das erste Mal sehr wohl und nicht als Besucher gefühlt. Das scheint mal mir wohl angemerkt zu haben und meine gute Laune stieg noch mehr, als ich von dem Vorsitzenden für die Präsentation der Resolution unseres Komitees am Freitag vor der Generalversammlung aller Beteiligten mit zwei anderen Delegierten auserkoren wurde. Ich war beflügelt als dann noch das Presseteam kam, Fotos von mir gemacht hat und mich kurz interviewt hat.

Vormittags sollten die verschiedenen Delegationen ihre Resolutionen vorstellen und ich wurde als erster aufgerufen! Ich habe meine Resolution also vorgelesen und mich im Nachhinein allen Fragen und aller Kritik gestellt, mit der ich konfrontiert wurde. Ich konnte schlagfertig und argumentativ auf alles eingehen und hatte enorm viel Spaß, nicht bloß meine Resolution vorzustellen, sondern auch die anderer Delegierter zu hinterfragen und aktiv an der Diskussion teilzunehmen.

Im Folgenden will ich ein Beispiel für eine Äußerung geben, die ich während einer formellen Debatte von mir gegeben habe: „Mr. Chair, members of the dias, most honourable delegates, ladies and gentlemen, Thank you chair for giving me a chance to speak on that behalf. The delegation of the Federal Republic of Germany points out the importance to tackle the problem of SALW at ist root which means going straight to the arms-producing firms and implementing strong policies there. Germany considers that transparency will lead to stability and stability will lead to peace. Thank you. I give the floor back to the chair.“

Nachmittags wurde die Resolution unseres Komitees fertig gestellt und ich kann nicht verschweigen, dass ich enttäuscht war. Die Resolution scheint oberflächlich und ist nicht mit meinen präzisen Lösungen der verschiedenen Probleme zu vergleichen. Mir wurde gesagt, dass dies wohl normal und unabdingbar sei, da es gilt alle Länder zufrieden zu stellen und es nun mal schwierig sei, präzise Resolutionen zu verabschieden ohne den Staaten der VN einen Auslegungsspielraum zu lassen. Ich kann nicht verschweigen, dass mich diese scheinbar oberflächliche Resolution enttäuscht hat.

Anschließend wurde das zweite Thema der Agenda, und zwar nukleare Abrüstung, eingeführt und ich ging ohne zu zögern zum Rednerpult, um Deutschlands Meinung zur totalen Abrüstung aller Atomwaffenarsenale vorzutragen. Mit diesem Thema werden wir uns morgen beschäftigen, auch wenn ich vermutlich noch mal auf die – in meinen Augen – schwache Resolution von gestern zu sprechen kommen werde.

Nach einem langen Tag bleibt immer noch ein bisschen Zeit, sich mit anderen Delegierten zu unterhalten und auszutauschen. Man lernt sehr viele interessante Leute kennen.
Nach einem langen Tag bleibt immer noch ein bisschen Zeit, sich mit anderen Delegierten zu unterhalten und auszutauschen. Man lernt sehr viele interessante Leute kennen.
Theresa und ich umarmen die Deutschlandflagge.
Theresa und ich umarmen die Deutschlandflagge.
Zum Beispiel den somalischen Delegierten, der genau wie ich ein „authentischer Delegierter“ ist!
Zum Beispiel den somalischen Delegierten, der genau wie ich ein „authentischer Delegierter“ ist!

Donnerstag, 21. März 2013


Pressetermin, 09 Uhr. Theresa und ich wurden interviewt, weil wir als internationale Delegierte durchgehen und haben für das offizielle MUN-Video über uns, unser Leben in Kenia und unser Lieblingsessen erzählt und anschließend sogar einen mehr schlechten als rechten Walzer hingelegt! Ach ja, die Presse!

Das erste Mal verpasste ich den Beginn der Komiteesitzung. Wir starteten, indem wir uns erneut in zwei Gruppen teilten und uns informell, d.h. die Rules of Procedure werden ignoriert, über das Nuklearthema unterhielten. Es war interessant, denn es waren sowohl die russische, pakistanische und amerikanische Delegation vertreten. Jedes Subkomitee entwarf einen Entwurf einer Resolution. Die Resolutionen wurden präsentiert und wir haben erneut gewählt, um uns auf bestimmte Punkte der Resolutionen zu einigen. Diesmal hat mir die Wahl besser gefallen, denn es wurde nach jedem Punkt abgestimmt (for/against), wir haben aktiv diskutiert, Verbesserungsvorschläge gegeben und einige Phrasen in den finalen Entwurf der Resolution aufgenommen und andere weggelassen. Es war kritischer als gestern und die Resolution war – bis auf die sprachlichen und formalen Fehler – gelungen. Die Resolution von gestern sehe ich nun auch mit anderen Augen, denn ich habe begriffen, dass die Verträge nicht oberflächlich sind, ganz und gar nicht. Es ist aber nun einmal so, dass die Generalversammlung (im Gegensatz zum Sicherheitsrat) den souveränen Ländern keine Reformen aufzwingen , sondern nur vorschlagen können. Hingegen setzt man den Rahmen für die nationalen Gesetze und Reformen, die ein Mitgliedsland der VN einschlagen soll. Und um die Resolution so vielen Ländern wie möglich attraktiv zu machen, muss sie eben offener und nicht zu konkret sein, weil sich Länder nichts vorschreiben lassen wollen und sich sonst in ihrem Souveränitätsrecht angegriffen fühlen würden.

Delegierte eilen zur Nachmittagssitzung, um bei Sitzungsbeginn anwesend zu sein.
Delegierte eilen zur Nachmittagssitzung, um bei Sitzungsbeginn anwesend zu sein.

Freitag, 22. März 2013


Heute war mein großer Tag. Im Vergleich zum Vorabend stieg die Spannung langsam und nachdem ich mir in Nairobi einen Kaffee gegönnt habe, traf ich trotz 30-minütiger Verspätung überpünktlich vor der schwedischen Delegation ein, die sich mit mir eigentlich um 08:30 Uhr treffen wollte. Das war allerdings kein Problem war, denn – wir sind nun mal in Kenia! – auch der Beginn der Generalversammlung der VN wurde um eine Stunde verzögert, was sich auf die gesamte Veranstaltung auswirkte; statt um 13 Uhr endete die Generalversammlung um 17 Uhr.

Erst als die schwedische Delegierte eintraf, erhielten wir den finalen Entwurf unserer Resolution, die ein wenig von dem Vorsitz modifiziert wurde (nichtsdestotrotz erhielt sie drastische Sprachfehler!). Wir teilten uns die Punkte auf und wurden nach dem Role Call sofort aufgerufen, um als ERSTE die ERSTE Resolution des ERSTEN Komitees zur ERSTEN Agenda vorzulesen. Der Raum war mit circa 400 Leuten gefüllt und ich war aufgeregt – allerdings weniger davor, die Resolution vorzulesen als vor den möglichen Fragen, mit denen ich bombardiert werden könnte. Meine Kollegin und ich schienen das ganze aber so souverän vorgetragen zu haben, dass niemand gegen unsere Resolution sprach, ganz im Gegenteil, zwei Delegationen sogar sprachen dafür. Das war erstaunlich und ich konnte es kaum glauben, dass nur unsere Resolution ohne eine einzige Gegenstimme genehmigt wurde! Yes, geschafft! Die Resolution unseres Komitees hat bestanden! Das Gefühl war großartig und ich kann nicht verschweigen, dass ich extrem glücklich und stolz war.

Es hat sich herausgestellt, dass es zu unserem Vorteil war, als erste vorzustellen, denn im Laufe des Tages – insbesondere nach dem Besuch der beiden Gastredner (zum einen der Präsident des Roten Kreuzes, zum anderen einer der Gründerväter der KMUN) – ließ die Aufmerksamkeit nach und Delegierte begannen aus Trotz gegen Resolutionen zu stimmen, nur um ihren Verlangen nach einer Mittags-/Pinkelpause Ausdruck zu verleihen. Das war schade.

Aber auch ich kann nicht leugnen, dass es sehr anstrengend war, allen Rednern seine volle Aufmerksamkeit zu schenken, weil wir ohne eine Pause von 10 bis 16 Uhr versammelt waren. Als sich nach einer 30-seitigen Resolution des ECOSOC und der Juristen, die Generalsekretärin an uns gewendet und angekündigt hat, es ginge nun dem Ende zu, waren wir erleichtert. Sie kündigte an, nun Preise für außerordentliche Leistung verleihen zu wollen. Ich zog mir mein Jackett an und machte mich bereit zu gehen und endlich im Matatu nach Nairobi zu fahren, um schnell nachhause zu kommen ... als dann plötzlich mein Name fiel! Und zwar nicht nur einmal! Und auch nicht zweimal! Ich bekam drei Preise! Drei! Bestes Position Paper! Beste Resolution! Bester Internationaler Delegierter! Ich war hin und weg und nach dem offiziellen Ende doch noch lange in der UN, um Fotos mit anderen Delegierten zu machen, Facebook-Namen auszutauschen und mich zu unterhalten. Es war so eine Ehre für mich und ich bin trotz der vielen Arbeit, trotz des wenigen Schlafes, trotz den knapp 20 Stunden, die ich diese Woche im Bus/Matatu verbracht habe, so glücklich an der Kenya Model United Nations teilgenommen zu haben. Ich habe so viel gelernt. Die letzten Worte der Generalversammlung „You are the leader of today!“ werde ich nicht vergessen.

Nun liege ich mit vollem Bauch im Bett – zur Feier des Tages waren Theresa und ich nämlich noch in Nairobi somalisch essen! Auf ein nairobifreies, ruhiges Wochenende! Geschafft. J

Der Präsident des Roten Kreuzes als Gastredner bei der Generalversammlung vor uns Delegierten.
Der Präsident des Roten Kreuzes als Gastredner bei der Generalversammlung vor uns Delegierten.
Der beste internationale Delegierte und die beste „nationale“ Delegierte.
Der beste internationale Delegierte und die beste „nationale“ Delegierte.

Bei Interesse an meinen Berichten über die Nichtverbreitung und Abrüstung konventioneller und nuklearer Waffen, die ich für die MUN geschrieben habe (Position Paper und/oder Resolution; auf Englisch), schreibt mir doch bitte eine Email.

 

Wasil